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Prof. Dr. Weiping Huang

Prof. Dr. Weiping Huang (黄伟平) ist seit April 2015 als Lehrkraft für besondere Aufgaben in den China-Studien am Ostasiatischen Seminar der Universität zu Köln tätig. Im Januar 2016 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.

Curriculum Vitae

  • Studium der Fächer Germanistik, Soziologie und Deutsch als Fremdsprache von 1987-1993 an der Universität Kassel
  • Studium der Sinologie, Neuere Deutsche Literatur und Soziologie an der Universität Bonn
  • 1999 Promotion im Fach Sinologie mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Zhang Ailing („Melancholie als Geste und Offenbarung. Zum Erzählwerk Zhang Ailings“) an der Universität Bonn
  • 2009 Habilitation und Venia Legendi mit einer Arbeit über „Das Lyrische und das Prosaische im Roman Honglou meng“ an der Universität zu Köln.
  • Oktober 2012 bis März 2014 Lehrstuhlvertretung im Ostasiatischen Seminar der Universität zu Köln
  • seit April 2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben in den China-Studien des Ostasiatischen Seminars der Universität zu Köln
  • Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin im Januar 2016
  • Ernennung zur Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung im Oktober 2016

Publikationen

(Auswahl)

  • Das Lyrische und das Prosaische im Roman „Hongloumeng“, (Habilitationsschrift, Druck in Vorbereitung).
  • Die Prekarisierung der chinesischen Gesellschaft im Spiegel der zeitgeönssigen Literatur und Filmkunst,  in: Prekariat in Ostasien, hrsg. v. Stephan Köhn und Monika Unkel, 2015. S. 283-304.
  • Zwischen Weiblichkeit, Krankheit und Ästhetik: Die Figur Lin Daiyu und der kulturspezifische Aspekt des Schönen, in: Bochumer Jahrbuch für BJOAF, 2015, S. 41-67.
  • Das Lehren lernen. Zum Verhältnis zwischen Lernen und Lehren in Fachdidaktik Chinesisch, in: Orientierungen, 1/2014, S. 89-102.
  • Heldentum, Gewalt und das Magische in Mo Yans Werk, in: Ylva Monschein (Hrsg.): Chinas subversive Peripherie. Aufsätze zum Werk des Nobelpreisträgers Mo Yan, Bochum/Freiburg: projektverlag, 2013, S. 47-63.
  • Bibliographisches Handbuch chinesischer Schriftsteller: Leben und Werke, hrsg. von Marc Hermann/Weiping Huang/Henriette Pleiger/Thomas Zimmer, in: Geschichte der chinesischen Literatur, Bd. 9, hrsg. von Wolfgang Kubin, Verlag Saur: München, 2010.
  • Begierde, Sinnleere und Liebessehnsucht: Eine Reise durch die chinesische Gefühlswelt in der Gegenwartsliteratur, in: Orientierungen, Zeitschrift zur Kultur Asiens, 2005/1, S. 81-91.
  • Mo Yan, in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur. 62. Nlg, 10/2003. S. 1-10 und A/1-D/2.
  • Wang Xiaoni, in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur. 58 Nlg, 04/2002. S. 1-10 und A/1-D/2.
  • Melancholie als Geste und Offenbarung. Zum Erzählwerk Zhang Ailings, (Schweizer Asiatische Studien, Band 40), Bern, Peter-Lang, 2001.
  • Kindheit als Motiv in den Ölgemälden von Guo Jin – Eine kulturpolitische Interpretation, Aufsatz, in: Orientierungen, Zeitschrift zur Kultur Asiens, Sonderheft 1998, S. 127-133.
  • Duoduo, in: Kindlers Neues Literatur Lexikon, Bd. 21, Supplement A-K, München: Kindler 1998, S. 344-345.
  • Das Warten hat eine kalte Hand, Melancholie einer Kindheit, in: minima sinica, Zeitschrift zum chinesischen Geist, 1997(2), S. 123-150.

Forschungsinteressen

  • vergleichende Literaturwissenschaft
  • Motivforschung
  • klassische und moderne Lyrik und Erzählwerke
  • interdisziplinäre Forschung