Prof. Dr. Weiping Huang
Prof. Dr. Weiping Huang (黄伟平) war von April 2015 bis Februar 2026 als Lehrkraft für besondere Aufgaben in den China-Studien am Ostasiatischen Seminar der Universität zu Köln beschäftigt. Im Januar 2016 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität zu Köln ernannt.
Seit März 2026 ist sie assoziiertes Mitglied der Modernen China-Studien und betreut weiterhin wissenschaftliche Abschlussarbeiten wie Promotionen.
Curriculum Vitae
- Studium der Fächer Germanistik, Soziologie und Deutsch als Fremdsprache von 1987-1993 an der Universität Kassel
- Studium der Sinologie, Neuere Deutsche Literatur und Soziologie an der Universität Bonn
- 1999 Promotion im Fach Sinologie mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Zhang Ailing („Melancholie als Geste und Offenbarung. Zum Erzählwerk Zhang Ailings“) an der Universität Bonn
- 2009 Habilitation und Venia Legendi mit einer Arbeit über „Das Lyrische und das Prosaische im Roman Honglou meng“ an der Universität zu Köln.
- Oktober 2012 bis März 2014 Lehrstuhlvertretung im Ostasiatischen Seminar der Universität zu Köln
- seit April 2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben in den China-Studien des Ostasiatischen Seminars der Universität zu Köln
- Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin im Januar 2016
- Ernennung zur Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung im Oktober 2016
Publikationen
(Auswahl)- Das Lyrische und das Prosaische im Roman „Hongloumeng“, (Habilitationsschrift, Druck in Vorbereitung).
- Die Prekarisierung der chinesischen Gesellschaft im Spiegel der zeitgeönssigen Literatur und Filmkunst, in: Prekariat in Ostasien, hrsg. v. Stephan Köhn und Monika Unkel, 2015. S. 283-304.
- Zwischen Weiblichkeit, Krankheit und Ästhetik: Die Figur Lin Daiyu und der kulturspezifische Aspekt des Schönen, in: Bochumer Jahrbuch für BJOAF, 2015, S. 41-67.
- Das Lehren lernen. Zum Verhältnis zwischen Lernen und Lehren in Fachdidaktik Chinesisch, in: Orientierungen, 1/2014, S. 89-102.
- Heldentum, Gewalt und das Magische in Mo Yans Werk, in: Ylva Monschein (Hrsg.): Chinas subversive Peripherie. Aufsätze zum Werk des Nobelpreisträgers Mo Yan, Bochum/Freiburg: projektverlag, 2013, S. 47-63.
- Bibliographisches Handbuch chinesischer Schriftsteller: Leben und Werke, hrsg. von Marc Hermann/Weiping Huang/Henriette Pleiger/Thomas Zimmer, in: Geschichte der chinesischen Literatur, Bd. 9, hrsg. von Wolfgang Kubin, Verlag Saur: München, 2010.
- Begierde, Sinnleere und Liebessehnsucht: Eine Reise durch die chinesische Gefühlswelt in der Gegenwartsliteratur, in: Orientierungen, Zeitschrift zur Kultur Asiens, 2005/1, S. 81-91.
- Mo Yan, in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur. 62. Nlg, 10/2003. S. 1-10 und A/1-D/2.
- Wang Xiaoni, in: Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur. 58 Nlg, 04/2002. S. 1-10 und A/1-D/2.
- Melancholie als Geste und Offenbarung. Zum Erzählwerk Zhang Ailings, (Schweizer Asiatische Studien, Band 40), Bern, Peter-Lang, 2001.
- Kindheit als Motiv in den Ölgemälden von Guo Jin – Eine kulturpolitische Interpretation, Aufsatz, in: Orientierungen, Zeitschrift zur Kultur Asiens, Sonderheft 1998, S. 127-133.
- Duoduo, in: Kindlers Neues Literatur Lexikon, Bd. 21, Supplement A-K, München: Kindler 1998, S. 344-345.
- Das Warten hat eine kalte Hand, Melancholie einer Kindheit, in: minima sinica, Zeitschrift zum chinesischen Geist, 1997(2), S. 123-150.
Forschungsinteressen
- vergleichende Literaturwissenschaft
- Motivforschung
- klassische und moderne Lyrik und Erzählwerke
- interdisziplinäre Forschung
Kontakt
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Raum: 1.03
Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit:
Mi. 05.02.2020 11:00 – 12:00 Uhr
Di. 11.02.2020 11:00 – 12:00 Uhr
Di. 24.03.2020 11:00 – 12:00 Uhr
Di. 31.03.2020 10:00 – 11:30 Uhr
Und nach Vereinbarung