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2-Fach Bachelor-Studiengang "Chinastudien"

Das 2-Fach-Bachelorstudium "Chinastudien" ist, jeweils im Wintersemester beginnend, auf sechs Studiensemester angelegt. Ein wesentlicher Anteil des chinawissenschaftlichen Anteils im Studium besteht in der Sprachausbildung Chinesisch (den Modulen BM1-4), die möglichst in den ersten vier Studiensemestern zu absolvieren ist. Im 3. und 4. Semester werden die Sprachkurse durch zwei Kurse im "Klassischen Chinesisch" ergänzt. Die Sprachkurse führen unmittelbar auf den Auslandsaufenthalt an einer chinesischen Universität (Fudan Universität Shanghai bzw. Tamkang-Universität Taipei) im 5. und ggf. 6. Semester hin.

Die Fachmodule BM5, AM1 und AM2 sind vorzugsweise innerhalb der ersten vier Semester zu absolvieren. Das jeweils im WS angebotene Modul BM5 legt mit seiner Vorlesung zu den Philosophien und Wissensmodellen Chinas und der Chinastudien die erkenntnistheoretischen und ontologischen Grundlagen und Rahmenbedingungen für das weitere Studium. Das die Vorlesung ergänzende Seminar zu der Vorlesung "Einführung in die Chinastudien" setzt die methodischen und arbeitstechnischen Rahmenbedingungen und vermittelt einen Überblick über die Paradigmen und Gegenstände der Chinastudien.

Die Aufbaumodule 1 und 2 knüpfen unmittelbar an die philosophisch orientierte Einführung an. Sie bestehen aus einer Vorlesung und einer diese ergänzenden Auswahl an Seminaren, von denen in jedem Modul eines zu belegen und abzuschließen ist. Vermittelt werden methodische Fähigkeiten in Verbindung mit einem chinawissenschaftlichen Grundwissen. Im 2. Semester kann das jeweils im SoSe angebotene AM1 "Geschichte, Sprache und Textkulturen Chinas" belegt werden, welches seinen Schwerpunkt auf eine text- und kulturwissenschaftliche Betrachtung der Geschichte(n) und der Gegenwart Chinas legt. Für das 3. Semester bietet sich sodann die Teilnahme an dem jeweils im WS angebotenen AM2 zu den Medien, Künsten und der Kommunikation Chinas an. In ihm konzentriert sich der Blick vor allem auf das Spannungsfeld zwischen materieller und symbolischer Kultur, auf die Ästhetik und deren Wirklichkeitsvorstellungen.

Die Einführung in die vormoderne chinesische Schriftsprache, ebenfalls Bestandteil des AM2, bietet einen unerlässlichen Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem vorrangigen wissenschaftlichen Arbeitsmaterial des Studiums - chinesischen Texten. Der Unterricht in Vormoderner chinesischer Schriftsprache wird nicht als Selbstzweck betrieben, sondern fördert systematisch den reflektierten Umgang mit vormodernen wie modernen (Schrift-) Sprachstrukturen und trägt erheblich zur Steigerung der Lesefähigkeit bei.

Im Falle eines nur einsemestrigen Auslandsstudiums absolvieren die Studierenden im 6. Semester in Köln noch einen aufbauenden Sprachkurs sowie ein die B.A.-Arbeit begleitendes Fachkolloquium. Im Falle eines das 5. und 6. Semester einnehmenden Auslandsstudiums werden die in China absolvierten zusätzlichen Sprachleistungen angerechnet, die Teilnahme am Kolloquium wird durch das Verfassen eines Thesenpapiers sowie dessen Besprechung vor der Einreichung der B.A.-Arbeit ersetzt.

Für die allgemeine Studienberatung steht Clemens von Haselberg zur Verfügung, für Fragen zu einzelnen Modulen deren Leiterinnen und Leiter. Weiterführende Informationen zum chinawissenschaftlichen B.A.-Studium finden sich auch in dem Band Sinologie und Chinastudien. Eine Einführung. Hrsg. von Stefan Kramer. Tübingen: Narr 2013.

Sprachausbildung

Der BA-Studiengang "Chinastudien" enthält eine grundlegende Sprachausbildung im geschriebenen und gesprochenen Chinesisch. Sie besteht aus Kursen im Plenum („Modernes Chinesisch“) und Übungen („Hören und Sprechen“) sowie ergänzenden Kursen („Schriftzeichenkunde I und II“ bzw. „Texte verfassen I und II“) und bereitet auf den sprachorientierten Studienaufenthalt an einer chinesischen Partneruniversität (Fudan-Universität bzw. Tamkang-Universität) vor.

Team Sprachausbildung:

  • Prof. Dr. Huang Weiping
  • Dr. Yao Hongmei
  • Schmitz-Liu Yongtao
  • Chien Chunyu