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Forschung - Merle Schatz

Habilitationsprojekt

  • Gegenstand meiner Forschung ist die Beschreibung von China als „Kontaktzone“ anhand der Unterscheidung von Handlungskoordination in sozialen Milieus. Soziale Milieus als eine Form von Handlungskoordination zu verstehen, erlaubt sowohl die Beschreibung von regional spezifischen Situationen, als auch den Übergang zu einer Untersuchung der Makrokontexte, in denen Milieus als eine eigene Form der Integration verstrickt sind (Renn 2014). Die Zunahme von Austauschprozessen und Interdependenzen zwischen (sowie innerhalb von) China und anderen Regionen der Welt erfordert ein besseres Verständnis der vielschichtigen Interaktionen. Die entscheidende methodische Herangehensweise für meine Beschreibungen besteht hierbei in der „kulturellen Übersetzung“, da so die komplexen Sinnschichten beschriebener Fallbeispiele deutlich werden können. Ziel des Projektes ist, anhand der Formatierung und Koordination des Handelns in Milieus zu erkennen, dass und wie genau die chinesische Gesellschaft als Weltgesellschaft multipel differenziert ist und welche Konsequenzen dies für Beschreibungen von China als Kontaktzone haben kann.

Feldforschung

  • 02/09–04/09 Feldforschung Mongolei und Innere Mongolei, VR China: Identitätsstiftende Merkmale der Mongolen und Chinesen.
  • 03/08–07/08 Feldforschung Mongolei: Identitätsmerkmale der Mongolen. Feldforschung Huhhot, Innere Mongolei, VR China: Sprachkontakt-Erscheinungen, Code-switching, linguistische Transferprozesse.
  • 05/07–07/07 Feldforschung in Huhhot, Innere Mongolei, VR China: Gegenwärtiger Sprachgebrauch der Mongolen in der Inneren Mongolei.
    07/03–12/03 Feldforschung in dem Joint Venture FAW-VW Changchun, VR China, für die Magisterarbeit.
  • 02/99–04/99 Feldforschung in Tokyo/Kyoto/Nagoya, Japan: Gartengestaltung in Japan. Praktikum: Training of ‘landscape work’: Ohshima Zoen, Landschaftsarchitekt, Nagoya, Japan. DAAD-Stipendium.

Vorträge, Workshops

  • 9/14 “Perspectives on Cultural Neighborhood in China”. The 4th World Conference on Sinology. The Exchange of Learning between ‘East’ and ‘West’: 400 Years in Retrospect. Renmin University, Beijing.
  • 6/14 Language as Cultural Symbol: How Relevant is Language to Mongolian Identity? Conference: Intercultural Communication Between China and the Rest of the World: Beyond (Reverse) Essentialism and Culturalism? University of Helsinki.
  • 2/14 Vortrag: „Sprache und Identität der Mongolen Chinas heute“. FU Berlin, Ostasiatisches Seminar, Sinologie.
  • 1/14 “Ethnografie des Sprechens”. Institut für Ethnologie, Leipzig.
  • 9/13 Workshop (Organisation):刘晓明:中国文学与现象学的对话- 中国古代戏剧的当代 理论思考.Ostasiatisches Institut Leipzig und Konfuzius-Institut Leipzig.
  • 5/13 Workshop (Organisation): „Produktwandel in der chinesischen Konsumkultur“, Ostasiatisches Institut Leipzig und Konfuzius-Institut Leipzig: http://www.kulinaristik.net/dokumente/veranstaltungen/Einladung_Workshop_Produktwandel.pdf Vortrag: „Das essen wir nicht!“ Weiße Speisen und Identitätszuschreibungen in der Inneren Mongolei.
  • 4/12 Vortrag: „Sprachgebrauch und Identitätskonstruktion der Mongolen Chinas. Projektidee für eine vergleichende Untersuchung mit den Kalmücken“, Kalmückische Universität, Elista.
  • 10/08 Vortrag: „Contact induced Language Change in Inner Mongolia”, Konferenz “Morphologies in Contact”, Universität Bremen.
  • 02/08 Lecture: „Language Phenomena in Inner Mongolia“, Speaker Series, American Center of Mongolian Studies, Ulan Bator.
  • 11/08 Vortrag: „Mongolei Impressionen“. Interkulturelle Wochen Halle.
  • 07/05 Vortrag: „Changchun, ein Blick auf das Leben im modernen China“, Heimatverein von Pausa.
  • 11/03 Vortrag: „Erlebnis Changchun: Leben und Arbeit in China“, Führungskräftetreffen VW Wolfsburg.